Auch ich bin ja schon seit einiger Zeit begeisterter und daher überzeugter Benutzer des Open Source Browsers Firefox. Um Gelegenheitsnutzer oder Wechselwillige endgültig vom "Feuerfuchs" zu überzeugen, werde ich hier in naher Zukunft ein paar ausgesuchte Themen aufgreifen und die Erweiterungen (Extensions), welche ich im Gebrauch habe, vorstellen. Den ersten Beitrag widme ich dem Thema Bookmarks oder zu deutsch: Lesezeichen. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil jedes Webbrowsers und im Firefox auch schon standardmässig intuitiv und einfach zu bedienen. Die aktuelle Seite kann einfach am Icon links der URL gepackt und per Drag & Drop in den gewünschten Ordner ins Lesezeichen-Menü oder auf eine freie Stelle in der Symbolleiste gezogen werden. Ich habe bei mir auf der Symbolleiste einfach Ordner angelegt, damit ich noch schneller auf meine Lesezeichen zugreifen kann. Über den Lesezeichen-Manager lassen sich die Lesezeichen ausserdem einfach verwalten und exportieren (und bei Bedarf natürlich auch importieren). Einige Verbesserungen am System sind aber noch möglich.
Der gute alte Adobe Reader, ist zum Monster geworden: Nicht weniger als 104 MB beansprucht das Programm auf meiner Festplatte inzwischen. Unglaublich, wenn man bedenkt, dass es für mich keinen anderen Zweck erfüllt, als PDF-Dateien darzustellen und darin einzelne Textstellen zu suchen. Alle anderen "tollen" Features können mir gestohlen bleiben. Deshalb habe ich den Adobe Reader heute deinstalliert. Natürlich nicht ohne Ersatz für ihn gefunden zu haben. Immerhin ist PDF ein weit verbreiteter Standard und auch ich weiss die Vorteile des Formats sehr zu schätzen.
Da mein Computer nur über eine Festplatte verfügt, habe ich verschiedene Partitionen eingerichtet. Besonders empfehlenswert ist es beispielsweise, das System und seine Daten auf verschiedenen Partitionen zu haben. Zusätzlich habe ich nun angefangen, Software möglichst unabhängig vom System zu hinterlegen. Dazu benutze ich oft Software, welche nicht installiert werden muss. Es findet sich für fast jedes Programm eine Alternative, welche nicht installiert werden muss (z.B. hier). So kann ich das System im Extremfall mit relativ wenig Aufwand neu aufsetzen, während meine Daten und Programme bestehen bleiben. Ausserdem habe ich so etwas besser unter Kontrolle, welches Programm wo welche Daten speichert.